Der Anfang vom Anfang

Der Anfang vom Anfang

Fangen wir mit der grundlegendsten Manifestation, dem Vorläufer aller Welten und des Bewusstseins, an. Um ihre multidimensionale Vielfältigkeit zu fühlen, entfernen wir uns von der menschlichen Wahrnehmung… LIEBE.

So kurz klingt das unerklärlichste Phänomen auf der Welt. Warum unerklärlich? Die Menschen wissen was das ist, spüren diese Kraft – z. B. ausgehend von den Eltern, Freunden oder Kindern. Tiefe Erfahrungen mit Liebe lassen Freude oder einfach Glück aufkommen. Alle bewundern die Natur, lieben jemanden und etwas. Es kommt vor, dass man einfach so liebt und manchmal gibt es Gründe dafür.

So ein kurzes Wort, ABER: viele verschiedene Facetten und Beziehungen. Dieses Gefühl geht deutlich über seine Grenzen hinaus und wenn wir uns das Begehrteste auf der Welt vorstellen, dann wird es Liebe sein. Wir wollen lieben und geliebt werden. Was für eine Phrase! „Gebe“ und ein deutlich spürbarer Mangel scheinen daraus hervor.

Oder brauchen die Menschen einfach Ruhe? Ruhe von und in der Umwelt, Seelenfrieden und Harmonie, Empathie in Unterhaltungen, in denen man ohne auszusprechen verstanden wird. Ruhiges und fröhliches Leben mit gemütlichen Momenten (liebevolle Abende oder spaßige Gesellschaften). Oder ist das alles Teil der Liebe?

Wenn man an das bekannte Gefühl denkt, dann kann Liebe ganz unterschiedlich sein. Sie ist heiß in purer Leidenschaft, verletzend bei Trennung, kribbelnd bei ihrer Erwartung, ständiger Begleiter bei Verliebtheit, sie ist beruhigend, fließt in Zärtlichkeit und Akzeptanz über, bedeutet Glück, wenn man an „Ich existiere“ denkt.

Sie geht in Bewunderung über und ihr Höhepunkt ist, sich selbst zu geben und das sogar bedingungslos.

Also, wie ist sie? Ruhig oder explosiv, fähig den Verstand zu „vernebeln“, begierig auf Reaktionen, oder grundlos, lodernd auf alles grenzenlos?

Ist sie in den Objekten, die man fühlt oder ist sie von Einem selbst?

So viele Fragen. Um diese großartige Vielzahl an Facetten eines Gefühls zu spüren, werden wir dieses gleich behandeln und zwar aus der Sicht des Ursprungs…

Fühlt diese Liebe – Bewusstsein! Etwas Subtiles, das einfach fühlt und sich in der Materie verwirklicht sowie dieses Gefühl erfährt und es auf Objekte der Gefühle überträgt.

Was ist mit dem Bewusstsein der künstlichen Intelligenz? Seine Liebe ist keine feinfühlige Form des Pragmatismus. Sieht aus wie vergangene Ursachenlosigkeit. Dank seinem Schöpfer manifestiert es sich als etwas Kaltes und Rationales.

Wenn du dieses Gefühl irgendwann in seiner Höchstform erfahren hast, dann weißt du möglicherweise wie überwältigend es sein kann. Es ist so tief, dass es sich selbst schenkt, ohne einen Spenderpunkt. In diesem Moment hörst du auf, ein Punkt im Raum und Bewusstsein zu sein und richtest deine Aufmerksamkeit auf irgendetwas. Du wirst einfach zu einer gigantischen Erfahrung, in der alles existiert.

So kann das Menschliche der Urquelle „begegnen“, wenn auch nur auf emotionaler Ebene. Es stellt sich heraus, dass Liebe über etwas anderem steht und dass das Bewusstsein sekundär oder eine Abzweigung davon ist. Es lohnt sich, näher darauf einzugehen.

Stelle dir einen riesigen Ozean vor. Es hat keine Ufer, keinen Boden, keine Höhe, keine Seiten, nur unzählige bewusste Bezugspunkte, die wie die hellsten Farben im Schimmern dieser lebendigen Existenz sind. Es gibt keine Räume oder Grenzen für sie, um miteinander zu interagieren.

Dieser EINE Ozean erfährt/verwirklicht sich selbst und die Kraft dieser Erfahrungen gleicht den leuchtenden Bezugspunkten. Diese sind alle im Ozean, aber der Ozean ist nicht in ihnen. Lediglich wie ein sehr guter Freund „schenkt“ er ihnen Aufmerksamkeit und fließt in ihnen.

Dieses Bewusstsein mit seinen einzigartigen Eigenschaften, die Spiegel des EINEN – Wesen, die durch sich selbst diese großartige Existenz erfahren.

Jedes von ihnen hat seine eigene Verflechtung von Qualitäten und seine einzigartige Wahrnehmung. Dieser Ozean fühlt und die Farben im Bild sind das Funkeln/Leuchten unzähliger Gefühle. Dieser Ozean hat keine/n Geburt/Anfang, genauso wie bei den Wesen.

Die Zeit entsteht in diesen Bezugspunkten und wird zur evolutionären Entwicklung des fühlbaren Lichts von jedem Wesen. Bewusstsein erfährt das EINE durch seine bisherige Erfahrung, bewegt sich von der Information der Erfahrung zu neuen Errungenschaften, manifestiert das Wechselspiel von Energien, verwandelt Zeit in zu erreichende Stufen, lebt im neuen Raum und entfaltet sich, um das Gewünschte zu erreichen.

Als ob man von Zeit zu Zeit endlos atmen und ewig von Einem zum Nächsten übergehen würde und als ob von Zeit zu Zeit unterschiedliche Facetten der Gefühle funkeln.

– Wesen haben keine Geburt? Aber beliebige Schöpfung, wie wir sie beobachten, hat ihren Anfang?

– Gerade diese Bezugspunkte lassen die Zeit zu, die Urenergie wird in dünne Schicht des wahren und ursprünglichen Egos „eingepackt“, als ob der EINE gespiegelt wird. Eigene Selbstwahrnehmung entsteht und genau hier beginnt das Erfahren der Evolution. Wenn nicht die Eigene, dann die des notwendigen Raumes oder die der gemeinsamen Schnittstellen in Spielen des EINEN.

Aber scheinbar versuchen wir jetzt das Verständnis von Unendlichkeit zu erweitern, im Sinne von diesem lebendigen Ozean.

Das EGO-Bewusstsein sieht uns und beliebiges Wesen als ewig existierend!

Das kann man mit Zellen oder Tropfen des gesamten Ozeans vergleichen. In ewig existierender Zelle mit einem undefinierten Ort entsteht Licht des Bewusstseins in manifestierter Form. Es existiert also in der Zelle der Existenz in einer anderen Form, aber „schläft“.

In anderen Worten, in jedem Tropfen dieser EXISTENZ gibt es sowohl Manifestiertes als auch Unmanifestiertes, von IHM aus gesehen.

Gleichzeitig existieren Räume und das Fehlen von Räumen, Zeit, die schrittweise vergeht sowie unumkehrbar linear verläuft und Zeitlosigkeit.

Gerade diese kombinierten Eigenschaften bewirken die Ausdehnung der Existenz/des Seins, wo es nirgendwo zu erweitern gibt. Alles ist dieser Ozean und gleichzeitig geht diese Ausdehnung über die Selbstwahrnehmung der Wesen, über die – noch nie da gewesenen – Facetten der Gefühle/Emotionen. Ewig!

Wie ein endloses Muster, wird alles komplexer, bewegt sich und formt neue Schönheit.

Aus der Sicht der Wesen schaut der EINE auf Transformationen, obwohl ER sie alle auf einmal sieht.

Bei diesem URSPRÜNGLICHEN gibt es keinen Anfangspunkt, keinen Zeitpunkt der Teilung in diese Tropfen/Zellen, keinen unmanifestierter Primärzustand/Ursprungszustand.

– Warum haben einige Wesen so eine Erfahrung, dass sie die eigene Quelle als unmanifestiert betrachten, während sie andere Quellen sehen und fühlen? Wenn es den einzigen EINEN gibt, worum geht es dann?

– Mitten in diesem Ozean entfalten sich solche Spiele. Es entsteht der Wunsch – die Intention der Wesen, angetrieben von dem EINEN, aus bereits gesammelter Erfahrung, bis Manifestation des Raumes mit Grenzen, eine Entfaltung zu schöpfen.

Die „neu“ auftretenden Wesen, die sich im Raum befinden, nennen das ursprüngliche Bewusstsein (in Bezug auf sich selbst) als Quelle.

Und den mit ihnen spielenden EINEN nennen sie Geist. Dieser Geist ist in jeder Zelle der Existenz, wie Präsenz/Gegenwart. ER umhüllt diesen Tropfen für immer, aus dem das Bewusstsein erwacht und ER geht zusammen mit ihm in alle Spiele und von IHM selbst erschaffene dichte Welten.

Es kann sein, dass die Quelle nicht in den Raum, der für das zukünftige Multiversum geschöpft wurde, eintritt. Sie manifestiert sich in ihm als so eine Art „ursprüngliche uralte Wesen“, als ob aus ihr selbstbewusste Strahlen herausgetrennt werden, oder in Form von energetischer Anordnung, was bei uns „die Absoluten“ genannt wird. Alle weiteren Schöpfungen im Raum erfolgen von diesen ursprünglichen Eintritten (=ursprünglichen uralten Wesen) und bilden die Sippe der Quelle.

In diesen Fällen kann man sagen, dass für diese Wesen die Quelle nicht manifestiert ist, aus ihrem Multiversum aus betrachtet.

Fassen wir das bisher Gesagte kurz zusammen – der grenzenlose, sich selbsterfahrende Ozean, den alle manifestierten Wesen fühlen, wie ein GEIST, den sie wie das große NICHTS spüren. Sie sollten den Blickwinkel auf das Unmanifestierte richten. Was sie fühlen werden, ist die grenzenlose bedingungslose Liebe, als Objekt und allumfassend fließende Liebe, bei Berührung.

Dieser Zustand ist immer voll von Liebe, Ewigkeit und Gefühlen, ohne Begrenzung in ihrer Tiefe.

Alle Wesenheiten sind sowohl ER in vollem Umfang, als auch getrennt von IHM. Es ist die Einheit und gleichzeitig die Getrenntheit, Grundprinzip des menschlichen Verständnisses des EINEN.

Daher braucht das menschliche Bewusstsein eine Erhöhung/Erweiterung/Veränderung, um von seinem Verstand, also körperlichen Bewusstsein, zur intellektuellen Wahrnehmung aufzusteigen, um das unlogische Denken zu verstehen, welches ihn zur Inspiration führt. Und dann entfaltet sich in seinem Bewusstsein die multidimensionale Blüte des EINEN.

Er wird das Gegenteilige nicht ablehnen, er wird ihre gleichzeitige Präsenz und Stimmigkeit spüren.

Es ist nicht einfach in der Welt der Formen zu leben und über die Grenzen- und Zeitlosigkeit zu sprechen. Daher entstehen aus dem bisher Gesagten ein hilfreiches gemeinsames Verständnis und ein besseres Gefühl von GEIST. Wir werden jeden nützlichen Moment des Gesagten vertiefen und Neues hinzufügen, damit das Gesamtbild klar wird. Lass uns die Zweifel darüber beseitigen, wer du bist, wohin du gehst und was für Welten um dich herum sind.

Aber zuerst musst du ein Verständnis über die Grenzenlosigkeiten des EINEN erlangen, der wie ein Ozean hinter der Grenze deiner Welten leuchtet. Verstehe, dass er nicht jenseits einer fernen Grenze ist, sondern direkt in dir und unter deinen Füßen.

Wir brauchen eine Übersetzung dieser mehrdimensionalen Darstellung in ein Bild, wenn auch abgeflacht. Sie wird ein tiefes Verständnis für dieses Gespräch entwickeln.

Gehe malen…

– Ich konnte nicht.

Ich habe es noch nicht mal annährend geschafft, aber ich habe versucht, einer bekannten Darstellung ein Gefühl zu geben.

Erzähle mal, wie kommt diese „Unermesslichkeit“ in konkrete Formen und Grenzen?

– Als erstes erklären wir das, was gezeichnet wurde.

Stelle dir vor, dass diese Formationen/Kugeln/Bereiche in einen Farbfluss/Farbstrom eingeflossen sind. Entferne die Bereiche/Kugeln und lasse nur ihre Gefühle.

Sie können gleichzeitig ein Fluss ohne Form sowie ein Muster der Geometrie sein, das sich in Verbindung mit anderen Bewusstseinen manifestiert.

Von da an sind ihre Grenzen bedingt und die unglaublichen Bewegungen des Bewusstseins werden entweder in ein neues Muster geworfen oder ziehen dieses an und manifestieren die Harmonie der Schönheit durch den Kontakt mit den anderen.

Es gibt keinen bestimmten Ort für diese Bewusstseinssphären in diesem Ozean. Es gibt keine, für dich vertraute/bekannte, Sphäre, weil es keine Zeitdauer gibt. Es gibt kein „eingefrorene/s“ Muster/Struktur und keine Verweildauer in nur einem Muster.

Je größer und heller das Bewusstsein, in desto größeren Wechselwirkungen manifestiert es sich selbst und desto vielschichtiger schöpft es.

Wechselwirkungen lassen sich als Schnittstellengrad von Bewusstseinen und ihre Interaktionsspiele oder gemustertes Netz, ohne Wiederholung von Zellen, bezeichnen.

Stelle dir nun vor, du hast eine unendliche Ebene, auf der sich die Muster ständig ändern.

Die Verwirbelungen, die du siehst, sind lebendige Bewusstseine des EINEN, lebendige Wesen.

Nun nehme noch eine ähnliche Ebene und vergleiche die gleichen Verwirbelungen.

Lasse die Ebenen frei ineinander eintreten und jeden beliebigen Winkel einnehmen.

Das Wesen ist nun in zwei sich ständig ändernden, überfließenden Spielen von gemeinsamen Mustern. Jetzt vervielfältige diese Ebenen nach demselben Prinzip, unter der Berücksichtigung des Schnittstellenpunktes eines Wesens.

Koaxiale Spiele (Spiele mit einer gemeinsamen Achse) mit anderen beugen auf eine chaotische Weise die Ebenen und manifestieren bekannte spielende Bewusstseine in anderen Mustern.

Vergiss nicht, dass die Muster ständig in Bewegung sind und die Tatsache, dass du sie in einem Punkt der Verwirbelung der Bewusstseine verbunden hast, sich im nächsten Moment ändern und an einem anderen Ort manifestieren kann.

Erhöhe nun die Anzahl solcher Ebenen bis zur Unendlichkeit. Bei dir bleibt nichts anderes über. Grenzenloser Ozean mit leuchtenden Wechselwirkungsfäden. Noch mehr Licht aus den Mustern und hier sind wir im gesichtslosen Glanz des unmanifestierten Seins.

Spiele, bei denen Beziehungen von Mustern von bestimmten Bewusstseinen überfließen, haben sich in grenzenlose Milchquelle entwickelt. Nichts ist höher oder niedriger. Die Liebe ist allumfassend und undifferenziert in der Unendlichkeit des Unmanifestierten.

Um dem menschlichen Komfort und seinen Empfindungen von Zärtlichkeit, Frieden und Ganzheitlichkeit zu entsprechen – wie unter der warmen Sonne, auf der Wiese liegend – blieben wir gedankenlos.

Ja, ja, erinnerst du dich daran, dass es oben darum ging, dass alles Höhere direkt in dir und unter deinen Füßen ist? Es ist nur ein anderes Maß der Gefühlskraft.

Jetzt reduzieren wir wieder das einzelne Licht, unterscheiden Linien, sehen das Überlaufen der Farben der Muster, hier wieder unvorstellbare Bewusstseinsgeschwindigkeiten in einer bekannten Verbindung. Die Farbe und Empfindung sind heller.

Noch etwas größer und wir kommen zu dem oben gezeichneten Bild. So könnte ein Muster von Bindungen von Liebesbeziehungen aussehen. Letzteres ist zu unterstreichen, da die Menschen keine Assoziationen mit einem ähnlichen Bild haben.

Sphären sind Wesen, vielmehr sich selbst erfahrende und sich selbst schöpfende Quellen.

In diesen Ebenen des Ozeans, in überlaufenden Mustern, finden sich Wesen wieder, gleichartige Essenzen.

Innerhalb dieser Muster des unendlichen Ozeans werden sowohl innerhalb als auch außerhalb der Quellen Schöpfungen vollbracht.

Später wird es eine Gelegenheit geben, dies zusammen mit der Vorstellung des Themas der nicht verworbenen Muster zu vertiefen. Jetzt lohnt es sich die rechte Ecke des Bildes zu vergrößern und in die geschaffene Schöpfung einzutauchen.

Wir nehmen das aktuelle Multiversum und kehren zu deiner Frage zurück – wie entwickelt sich diese „Unermesslichkeit“ zu konkreten Formen und Grenzen?

Fortsetzung folgt…